Das lässt hoffen...

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Wortlaut des Spendenaufrufes


Seit über 20 Jahren pflegt die Ev. Kirchengemeinde Treffurt eine Partnerschaft nach Tanzania. Im Herbst 1995 besuchte Pfarrer Ambumbulwisye Mmeta den Kirchenkreis Mühlhausen und war damals auch in Treffurt zu Gast. Seit dem sammelt die Gemeinde beim Abendmahl und zu Gemeindefesten für verschiedene Projekte. Dabei wurde geholfen in Tanzania einen Brunnen zu graben und ein Kirchdach zu decken. Seit Jahren gibt Mmeta sehr treu und zuverlässig die Spendengelder an Waisenkinder in Tukuyu weiter. Viele Kinder verlieren durch Seuchen früh ihre Eltern.


Nie hat Pfarrer Mmeta einmal etwas für sich erbeten und stets die Spenden sorgsam abgerechnet. Jetzt braucht er selbst Hilfe. Pfarrer Mmeta geht im nächsten Jahr in den Ruhestand. Doch leider bedeutet Ruhestand in Afrika nicht, dass er Pension bezieht, sondern dass seine Einkünfte wegfallen. Wie in vielen afrikanischen Ländern gibt es keine Rente, sondern die Kinder müssen sich um die Versorgung der Alten kümmern.


Pfarrer Mmeta und seine Frau hoffen auf ihre Tochter, die sich aber noch in der Ausbildung befindet. Da Mmeta mit dem Ruhestand auch das Pfarrhaus verlassen muss, ist er nun in großer Not. Als ein Glücksfall erwies sich, dass eine Frau aus seinem Ort im Oktober in einen anderen Landesteil zieht. Sie ist bereit ihr Haus ihm für 4500€ zu verkaufen, was schon sehr großzügig von ihr ist. Nun hat er Freunde und auch seine Kirche um Unterstützung gebeten, doch im fehlen immer noch 2800€.

Der Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Treffurt, dem dieser Kontakt nach Tanzania sehr wichtig ist, ruft auf, Pfarrer Mmeta zu helfen und zu spenden. Sammelbüchsen stehen zu den Veranstaltungen bereit.

Zum ökumenischen Gottesdienst am 9. September, wie zum Reformationjubiläum am 17. September mögen alle Kollekten Pfarrer Mmeta zugute kommen. Dies wird aber nicht reichen.


Darum wird gebeten Spenden auf das Konto der Kirchengemeinde bei „Kirchenkreis Mühlhausen“ (Kontoinhaber) bei UH-Sparkasse IBAN: DE67 8205 6060 0000 0047 40 unter dem Verwendungszweck: „Hilfe für Mmeta“ zu überweisen. Es ist eine sehr sinnvolle und kirchliche Spendenaktion für die auch eine Spendenquittung ausgestellt werden kann.


Es ist zu hoffen, dass Pfarrer Mmeta einen Ort für seine Frau und sich im Alter findet und er noch einige Jahre unser Partner für die Hilfe nach Tanzania sein kann.


Pfarrer Mmeta bei einer Baumpflanzaktion mit Waisenkindern im Jahr 2015.

Wir dürfen das nicht glauben, dass jeder sich selbst der Nächste ist und keiner mehr für den anderen einsteht. Es stimmt einfach nicht und in den letzten Wochen haben wir den Gegenbeweis geschafft. Als Pfarrer Mmeta mit der vorsichtigen Bitte an mich herantrat, ob wir ihm nicht helfen können, war ich mir noch nicht so sicher. Jahre lang hat er unsere Spenden in tanzanische Waisenhäuser getragen. Nun brauchte er selbst einmal Hilfe: 2800€ fehlten ihm für ein Haus in dem er mit seiner Frau im Alter leben kann. Für ein Haus - das klingt wenig. (Ja, es hat Strom und Wasser versicherte er mir.) Für eine Spendensammlung in 6 Wochen Frist - das klingt viel. Die Treffurter Gemeinde hat nur 4 Wochen gebraucht. Es waren nicht nur große Spenden, wie vom Kirchenkreis Mühlhausen, den Mmeta vor 22 Jahren besuchte. Vor allem die vielen kleinen Spenden mit großem Herzen lassen mich hoffen. Da gab es ein altes Pfarrehepaar, die noch nie von Mmeta gehört hatten, aber davon in der Zeitung lasen. Sie erinnerten sich an die Hilfe, die ihnen früher zuteil wurde und taten nun desgleichen. Mancher brachte mir einen Umschlag mit einem Schein. Es stand die Sammelbüchse in den Gemeindekreisen, das Körbchen ging zum ökumenischen Gottesdienst mit dem Männerchor herum und auch zu „Katharinas Tischreden“ wurde gespendet. Und da wurde wenig geklimpert und mehr geraschelt. Als ich nach dem lutherischen Tafeln das Ergebnis bekannt gab, erklang nicht nur ein kräftiger Applaus. Es stand allen eine echte Freude und Dankbarkeit in den Gesichtern.

Und das ist es, was mich hoffen lässt: Denn es macht Menschen in der Tat glücklich, wenn sie helfen können. So etwas legt Gott in des Menschen Herz. Danke im Namen von Pfarrer Mmeta und seiner Familie!

                            Pfarrer T. Schneider